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„Rassenlehre“

Bis heute geistern „Rassenlehren“ in der einen oder anderen Art durch Bevölkerung aber auch Wissenschaften. So wie zum Beispiel in der Genetik.
Der Irrtum, dass die Unterschiede im Verhalten von Ethnien immer genetisch bedingt sein müssen, beruht auf den bereits dargestellten Dogmen.
Erkennt man aber die Entwicklung der Evolution von der biologischen hin zu einer psychonomen an, so verschwinden auch die „Rassen“ bezüglich des Verhaltens. Dabei schließen sich diese beiden Formen der Evolution nicht aus, sondern die psychonome ergänzt die biologische.
Es ist der IGNORISMus gegenüber der kulturellen und sozialen Bedingtheit des eigenen ICHs, die zum Irrtum der vermeintlichen Existenz von Rassen führt.
Doch die verschiedenen Verhaltensweisen von Ethnien (siehe z.B. Levi-Bruhl, Thurnwald …), werden nicht genetisch vererbt, sondern kulturell (siehe Vygotskij, Lurija), also psychonom. Und sie sind, wie auch die bionomen, also genetisch vererbten, eine Anpassung an die jeweilige Umwelt.
Durch die Wahrnehmung der kulturellen und sozialen Weitergabe von Verhaltensweisen (Handlungs-Rahmen) und Wahrnehmungsweisen (Be-Deutungs-Rahmen), entstehen also psychonome Arten, ehemals Scheinarten genannt, die nicht genetisch bedingt sind, und somit auch nicht durch z.B. Gentechnik beeinflusst werden können.